Bereits im Jahr 1976 bin ich mit dem Amateurfunk in Berührung gekommen. Mein Nachbar ein Amateurfunker, erweckte meine Neugier, nachdem er eine Beam auf´s Haus montiert hatte. Immer wenn sich die Antenne drehte, hab ich mit Hilfe des alten Radio´s meiner Eltern versucht, irgend etwas einzufangen. Irgendwann gelang mir dies auch, nur war die Stimme irgendwie komisch. Von Betriebsarten hatte ich noch keine Ahnung, aber mir war klar, das will ich auch.

 

Meine Eltern konnte ich nicht zum Kauf eines Funkgerätes bewegen, sodass ich im Jahr 1977 mit meinem Konfirmationsgeld mir ein 3-Kanal-Universum-Handfunkgerät kaufte. Schulfreunde hatten mittlerweile auch CB-Handfunkgeräte, und wir konnten uns ausgiebig austauschen. Schnell war man mit dem Handfunkgerät unzufrieden, da die Reichweite sehr eingeschränkt war. Nach monatelangem intensiven Bearbeiten meiner Eltern, hat sich mein Vater zu Weihnachten erweichen lassen, und ich bekam eine Grundig CBH 2000 und ein Turner +3. Wahnsinn, die Antenne, eine M227 kam wenige Tage später aufs Dach, und die Genehmigung der Post trudelte auch irgend wann ein. Mein Wunschrufzeichen "Dracula" wurde genehmigt, nur die 15,- Mark im Monat, waren schon etwas viel, und mussten vom Taschengeld bezahlt werden.

 

Auch nach anfänglicher Begeisterung, war ich auch hier mit der Reichweite nicht zufrieden, sodass es nicht lange dauerte, bis ich mir eine President kaufte. Zwischenzeitlich verdiente ich Geld, ich bin bereits mit 14 Jahre zur Ausbildung, und hab mir dann das ein oder andere Spielzeug gekauft. Ich machte viele Verbindungen in den 70er und 80er Jahren, und kam so auf eine beachtliche Anzahl QSL-Karten.

 

 

Natürlich gab es auch Zeiten, wo das Hobby Funken in den Hintergrund verdrängt wurde, Mädels, Moped, Party´s wurden wichtiger. Auch Beruf und Familie, sowie Handy und Internet ließen mich das Hobby fast hanz vergessen.

 

Im Jahr 2004 hatte ich mir wieder eine Station gekauft, Antenne montoert und war enttäuscht, kin Mensch zu hören. Erst dachte ich an falsch gelöteten Stecker, war aber alles korrekt, es war einfach nichts mehr los. Ab und zu war jemand zu hören, und man konnte ein QSO führen.

 

2011 hatte ich durch eine Anzeige im Pfälzischen Merkur von der Möglichkeit einen Amateurfunk-Kurs zu besuchen erfahren, und habe mich dort angemeldet.

 

2012 hab ich dann mein erstes offizielles Rufzeichen für SWL erhalten.

 

2013 machte ich dann die Amateufunkprüfung.

 

Ich habe seitdem das Hobby Funken wieder mehr ausgeweitet, und bin sowohl im Amateurfunk als auch im Hobbyfunk tätig. Hauptsächlich interessiere ich mich für UKW-Funk, sowohl für analoge als auch für digitale Betriebsarten. Auch die Vernetzung von Funktechnik mit neuen Techniken wie beispielsweise das Internet finde ich faszinierend.

 

2016 bin ich der "Hotel November DX Group" beigetreten, um meine Aktivitäten im Jedermannfunk auszuweiten.

 

Hobbyfunk, Amateurfunk, beides verbindet.